Marcus Zimmermann
Marcus Zimmermann bewegt sich mühelos zwischen großen Konzertbühnen und seinem eigenen Studio. Als Singer/Songwriter arbeitet er an seinen eigenen Songs und Produktionen und verfolgt dabei seine persönliche musikalische Vision. Gleichzeitig ist er seit 2019 als Sänger Teil von Herbert Grönemeyers Live- und Studio-Besetzung und steht regelmäßig mit ihm auf der Bühne. Gelegentlich unterstützt er die Band dabei auch an den Tasten. Einem breiteren Publikum wurde Marcus außerdem als Sänger der SAT.1-Show „Let the Music Play“ bekannt.
Vom Talent zur Profession
Seine musikalischen Wurzeln reichen weit zurück. Ein Musiker aus dem familiären Umfeld erkannte früh sein Talent und ermutigte seine Eltern, dieses gezielt zu fördern. Mit den Jahren entwickelte sich aus der Leidenschaft für Musik auch ein wachsendes Interesse an Studiotechnik. Als Keyboarder führte ihn der Weg zwangsläufig über MIDI-Setups bis hin zu softwarebasierten Instrumenten und professionellen Audio-Interfaces.

Vertrauen in RME
Zu RME kam Marcus auf Empfehlung. Sein erstes Interface war ein Fireface UCX – vor allem wegen des Rufs, die stabilsten Treiber am Markt zu bieten. Gerade im Live-Betrieb war diese Zuverlässigkeit für ihn ein entscheidender Faktor. Mit dem Ausbau seines Studios lernte er auch die Klangqualität der RME-Preamps zu schätzen, die bis heute fester Bestandteil seines Workflows sind.
Ein Studio, das Kreativität nicht ausbremst
Im Zentrum seines Studios arbeitet heute ein Fireface UFX in Kombination mit einem 12Mic. Synthesizer, Mikrofone, Upright Piano und Hammond-Orgel sind dauerhaft angeschlossen und jederzeit aufnahmebereit. Für Marcus bedeutet das vor allem eines: Ideen können ohne technischen Aufwand unmittelbar festgehalten werden, unabhängig davon, wann sie entstehen.
Eine Schlüsselrolle übernimmt dabei TotalMix FX. Die Software ist die Schaltzentrale seines Studios, in der alle Signale zusammenlaufen, flexibel geroutet und individuelle Monitormischungen erstellt werden. So steht jederzeit ein inspirierender Kopfhörermix bereit, während sämtliche Instrumente und Mikrofone sofort verfügbar sind. Das reduziert technische Unterbrechungen auf ein Minimum und schafft Raum für den kreativen Prozess.
Musik beginnt mit einer Idee
Wie ein neuer Song entsteht, lässt sich kaum planen. Oft ist es eine Melodie, ein Satz oder ein kurzer Gedanke, den Marcus unterwegs mit dem Smartphone festhält. Erst wenn diese Idee auch Tage später noch überzeugt, entwickelt er sie im Studio weiter. Dieser organische Arbeitsprozess prägt auch seine Sicht auf Musikproduktion insgesamt.
Emotion vor Technik
Obwohl Marcus vollständig digital arbeitet, sieht er die Zukunft der Musik nicht ausschließlich in Automatisierung und künstlicher Intelligenz. Für ihn bleibt entscheidend, dass Musik Zeit, Persönlichkeit und Emotion transportiert. Sein Rat an junge Musiker und Produzenten lautet deshalb, sich nicht von Parametern oder Messwerten leiten zu lassen, sondern dem eigenen Gehör und dem eigenen Gefühl zu vertrauen. Genau diese menschliche Komponente ist es, die Produktionen langfristig besonders macht – unabhängig davon, mit welchen Werkzeugen sie entstehen.
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